Kleidung herzustellen hat immer einen Fußabdruck – das wissen wir. Auf dieser Seite zeigen wir, wie wir beginnen, diesen besser zu verstehen: durch unsere erste CO₂-Berechnung für 2024 und den systematischen Blick auf den Energieverbrauch in unserer Produktion. Wir stehen noch am Anfang, aber Transparenz ist für uns der erste Schritt.

Unsere CO2-Berechnung

Wir möchten besser verstehen, wo entlang unserer Wertschöpfungskette Emissionen entstehen – und daraus lernen. Deshalb haben wir unsere CO₂-Emissionen erstmals für das Jahr 2024 berechnet.Dabei wurden Scope-3-Emissionen aus Bereichen wie Produkten, Transport und Geschäftsreisen berücksichtigt. Für potenzielle Scope-1- und Scope-2-Emissionen lagen für den betrachteten Zeitraum noch nicht ausreichend Daten vor. Insgesamt belaufen sich die Emissionen für 2024 auf 5.188,75 t CO₂e.


Solche Berechnungen helfen uns, unsere größten Emissionsquellen besser zu verstehen. Um noch konkreter zu werden, schauen wir uns auch einzelne Produkte an: Für eine Beverly-Hose (schwarz, Größe M, hergestellt in Serbien) betragen die Emissionen beispielsweise etwa 8,8 kg CO₂e (±1,9 kg).


Diese Einblicke helfen uns zu prüfen, in welchen Bereichen - etwa bei Materialien oder Transporten - Emissionen perspektivisch reduziert werden könnten. An der Berechnung unseres Corporate Carbon Footprints für 2025 arbeiten wir bereits, um unsere Datengrundlage weiter zu verbessern.

Beverly Pant, 2025, Größe M, Black – Serbien

Materialzusammensetzung: 87% Polyamid, 13% Elasthan

(8.76 → ≈ 8.8 kg CO₂e pro Pant)

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Prozessschritt / kg CO₂

  • Rohstoffe (Polyamid & Elasthan) / 2,86
  • Spinnen & Weben / 3,20
  • Färben (inkl. Vorbehandlung) / 1,08
  • Stoffvorbereitung & -verarbeitung / 0,65
  • Nähen & Konfektion / 0,12
  • Transport (LKW) / 0,02
  • Verpackung (Papier) / <0,01
  • Nutzung (Waschen & Pflege) / 0,57
  • Entsorgung (Lebensende) / 0,25

Als Teil unserer CO₂-Analyse schauen wir uns auch den Energieverbrauch unserer Produktionspartner:innen genauer an.

Energieverbrauch in der Produktion

Insbesondere im Energieeinsatz bei unseren Lieferant:innen liegt ein großer Hebel der Scope 3 CO2-Reduktion. Deshalb erfassen wir systematisch, wie viel Energie für Strom und Heizung verwendet wird und aus welchen Quellen sie stammt. Gleichzeitig stehen wir im Dialog mit unseren Partnern, um unsere Datenbasis zu verbessern und gemeinsam Möglichkeiten für Energieeinsparungen oder den Einsatz emissionsärmerer Energiequellen zu erkunden.